Nach einer gründlichen Reinigung und Kamerainspektion wird der beschädigte Kanal mit einem harzgetränkten Inliner ausgekleidet, der aushärtet und den Schaden dauerhaft versiegelt.
Beim innovativen Inliner-Verfahren zur Kanalsanierung wird zunächst das gesamte Rohrsystem sorgfältig gespült, um Ablagerungen, Fett und Verstopfungen zu beseitigen. Im Anschluss erfolgt eine TV-Inspektion des Kanals, bei der mittels moderner Kameratechnik Risse, Undichtigkeiten und andere Schäden exakt lokalisiert werden. Danach wird ein passgenauer Inliner, der mit einem speziellen Epoxidharz getränkt ist, in das betroffene Rohr eingezogen. Durch Druckluft oder Wasser wird der Schlauchliner an die Rohrinnenwand gepresst, wo das Harz aushärtet und eine neue, dichte Innenbeschichtung bildet. So entsteht eine stabile, fugenlose Rohrstruktur, die den alten Kanal effektiv abdichtet und seine Lebensdauer erheblich verlängert. Diese grabenlose Methode spart hohe Kosten für Erdarbeiten, minimiert Ausfallzeiten und schont die Umwelt. Nach der Aushärtung wird eine abschließende Kameraprüfung durchgeführt, um die Qualität der Sanierung zu dokumentieren und die volle Funktionsfähigkeit der Abwasserleitung sicherzustellen. Das Inliner-Verfahren gilt heute als nachhaltige, kosteneffiziente und bewährte Lösung für die Rohr- und Kanalsanierung bei Schäden jeder Art.